Grußwort und Eröffnung des Rehabilitations-Forums 2016

Grußwort von Cord Peter Lubinski, alternierender Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund, beim Rehabilitations-Forum der Deutschen Rentenversicherung Bund am 20. Oktober 2016

Cord Peter Lubinski Cord Peter Lubinski Cord Peter Lubinski, alternierender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung Bund Quelle: Deutsche Rentenversicherung Bund

Hinweis: Es gilt das gesprochene Wort.

Sehr geehrte Frau Roßbach,

sehr geehrte Frau Gross,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich begrüße Sie im Namen des Vorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund zum 16. Reha-Forum.

Als Vorsitzender des Vorstandes eröffne ich das diesjährige Reha-Forum, das unter dem Titel "Erfolgsmodell Rehabilitation" steht.

Ich weiß, es handelt sich hierbei um einen anspruchsvollen Titel. Der aber nach meiner Einschätzung gut gewählt ist. Schließlich ist in der Tat die Rehabilitation in Deutschland ein erfolgreiches Modell.

Die Rehabilitation befähigt unsere Versicherten, länger im Erwerbsleben zu verbleiben. Gilt es doch, mit Maßnahmen die Beschwerden zu lindern und motivierend zu helfen, dass der Versicherte wieder in das Erwerbsleben eingegliedert werden kann.

Rehabilitation passt sich den Veränderungen an

Um in Zukunft auch weiterhin erfolgreiche Rehabilitation als Rentenversicherungsträger anbieten zu können, orientieren wir uns an den Versicherten und ihren aktuellen Bedürfnissen. Es gilt herauszufinden, was genau in welcher Art und Intensität unsere Versicherten benötigen, um lange gesund und möglichst ohne Einschränkungen am Erwerbsleben und somit an der Gesellschaft teilhaben zu können.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich in der Rehabilitation viel bewegt. Erlauben Sie mir, sehr verehrte Damen und Herren, darauf hinzuweisen, dass gerade die Reha die besondere Aufmerksamkeit der Selbstverwaltung erhält.

Die Reha ist schließlich der Bereich, in der für die Selbstverwaltung Raum ist für gestalterisches Handeln im Interesse der Versicherten. Hier ist es zudem für jede Selbstverwalterin und jeden Selbstverwalter besonders einfach, eine Verbindung zwischen verantwortlicher Selbstverwaltung und dem Versicherten darzustellen. Hat doch fast jeder eine Person in seinem, ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis, der Rehabilitationsmaßnahmen empfängt oder schon empfangen hat.

Rehabilitation im Spannungsfeld von Qualität und Wirtschaftlichkeit

Kommen wir zurück auf die heutige Veranstaltung: "Erfolgsmodell Rehabilitation"

Welche Faktoren machen eine Rehabilitationsmaßnahme erfolgreich?

Ein entscheidender Faktor ist sicherlich die Qualität der angebotenen Leistung. Natürlich haben wir uns in den letzten Jahren stets mit Qualität in der Rehabilitation befasst – erwähnen möchte ich an dieser Stelle die Einführung der Reha-Qualitätssicherung, die uns in die Lage versetzt hat, sowohl strukturelle als auch prozess- und ergebnisorientierte Qualität zu bemessen. Bei der Auswahl einer für den Rehabilitanden geeigneten Einrichtung haben wir dem Preis oder besser gesagt dem Tagessatz einen hohen Stellenwert einräumen müssen. Gilt es doch, den gesetzlichen Auftrag zu erfüllen, mit den finanziellen Mitteln sparsam und wirtschaftlich umzugehen.

Damit die Rehabilitation auch weiterhin ein Erfolgsmodell bleibt, gilt es innovativ, flexibel, angepasst an Veränderungen in der Gesellschaft und ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Versicherten zu reagieren. Keine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt, mit welchen rasanten gesellschaftlichen, ökonomischen und technischen Veränderungen wir uns auseinandersetzen müssen.

Daher ist es so wichtig, konsequent in die die Stärkung der Eigenverantwortung, in die Forschung und die Entwicklung qualitativ hochwertiger Produkte zu investieren.

Abschluss und Danksagung

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

wir wollen und werden uns nicht – dies wird auch diese Veranstaltung zeigen – auf dem bisher Erreichten ausruhen. Auch wenn wir feststellen, dass die Reha in Deutschland ein erfolgreiches Modell ist, bleibt doch immer wieder Raum für Verbesserungen, die wir unseren Versicherten zur Verfügung stellen wollen.

Nun komme ich noch zu einem besonderen Thema: Heute ist Herr Dr. Reimann als Dienststellenleiter und Präsident der Deutschen Rentenversicherung letztmalig als offizieller Teilnehmer unter uns. Denn er tritt am 1. Januar 2017 in den Ruhestand.

Im Namen der Selbstverwaltung möchte ich mich heute ausdrücklich bei Ihnen, Herrn Dr. Reimann, für die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Ich hoffe natürlich sehr, dass wir Sie auch in Ihrem verdienten Ruhestand weiter für die Rehabilitation begeistern können und vielleicht können wir Sie ja beim nächsten Reha-Forum in zwei Jahren unter den Gästen begrüßen.

Uns allen wünsche ich zwei anregende Tage.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Schnellzugang

Hinweise und Links